Bericht von der Generalversammlung am 9. Juli 2013 – Erfolg durch Sonnenschein und Ehrenamt

2012 wird von den Verantwortlichen als sehr gutes Geschäftsjahr vorgestellt

Am vergangenen Dienstag waren die Mitglieder der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG zur General­versammlung in das Foyer der Gemeindehalle in Unterweissach eingeladen.

Knapp 40 Mitglieder haben in der Versammlung vom Aussichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Ian Schölzel und den beiden Vorständen Rolf Heller und Udo Schmülling durchweg positive Informationen erhalten. „Die Sonne, so Rolf Heller, hat uns auch 2012 ein sehr gutes Ergebnis beschert, was uns in die Lage versetzt, eine Rendite von 4 % auf die Einlagen zu bezahlen.“ Diesen Vorschlag zur teilweisen Gewinnverwendung, haben die Mitglieder einstimmig beschlossen.
„Trotz des einen oder anderen Problems, so Udo Schmülling, liefen die Anlagen, sehr gut und störungsfrei. Der in der Vergangenheit vorgenommene Modultausch bei einzelnen Anlagen hat sich bewährt.“

Vorstand Reinhold KnĂĽdeler
weiterer Vorstand Reinhold KnĂĽdeler

„Erfolg bedeutet Arbeit“, so Bürgermeister Schölzel in seinen weiteren Ausführungen zum Bericht des Aufsichtsrats. Um die Vielzahl der Arbeiten auf mehrere Schultern zu verteilen und vor allem neue Projekte, auch in anderen Bereichen zu generieren, haben sich auf einen Aufruf der Vorstände und des Aufsichtsratsvorsitzenden 13 Mitglieder bereit erklärt, in 4 Projektgruppen zu den Themen PV-Anlagen, Nahwärme BHKW , Bioenergie-Speicherung, Stromnetz und –vermarktung sowie Windkraft, die erforderlichen Vor- und Informationsarbeit zu leisten.

Mit dieser Vorgehensweise soll sichergestellt werden, dass neue Projekte in Angriff genommen werden können und damit auch wieder die Neuaufnahme von Mitgliedern in die Genossenschaft möglich wird.

Eine wichtige organisatorische Ă„nderung betraf auch den Vorstand:

Vom Aufsichtsrat wurde Reinhold Knüdeler als weiterer und damit dritter Vorstand berufen. Auch mit dieser Maßnahme soll eine Entlastung der ehrenamtlich tätigen Vorstände erreicht und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden.

„Gerade die Bereitschaft zur Übernahme einer Vorstandsfunktion oder die Unterstützung der Vorstände in den Projektgruppen zeigt, wie groß das ehrenamtliche Engagement in der Energiegemeinschaft ist – ein ganz wesentlicher Punkt für unsere seither erfolgreiche Arbeit. Durch die Unterstützung der ehrenamtlich Mitwirkenden in der Genossenschaft wird es uns hoffentlich auch in Zukunft möglich sein, so spannende Themen wie Windkraft, Stromnetze oder lokale Wärmenetze aufzugreifen und zu realisieren, so Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Schölzel in seinem Schlusswort.“


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