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Generalversammlung 2024 findet im Herbst statt

Die Daten für die Wärme- und Stromabrechnungen des Jahres 2023 stehen uns teilweise erst im zweiten Quartal 2024 zur Verfügung. Diese sind für die Erstellung des Jahresabschlusses erforderlich.

Zusätzlich erfordert die Neuorganisation unserer Energiegemeinschaft in personeller und organisatorischer Hinsicht Kapazitäten.

In Absprache mit dem Aufsichtsrat wird die Generalversammlung daher am Dienstag, dem 1. Oktober 2024, im Foyer der Gemeindehalle Unterweissach stattfinden.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Eine Einladung mit der Tagesordnung wird rechtzeitig erfolgen.



Großes Interesse an unserer Informationsveranstaltung „Solarstrom vom eigenen Dach!“ – Folgeveranstaltung im Herbst 2024 in Auenwald geplant!

Der Präsentation des Abends können Sie sich |>>>hier als PDF (7,0 MB) herunterladen – fast 80 Seiten geballte Information!

Wenn Sie Interesse an einer Photovoltaikanlage haben, so kommen Sie |>>> hier zu unserem Infoformular zur Angebotsanforderung.

Energie neu denken

Die Themen der Referenten stießen auf großes Interesse und so war die Gemeindehalle in Unterweissach war gut gefüllt. Das Thema „Photovoltaik“ scheint in der Bevölkerung angekommen zu sein, doch wie Gerald Hofer in seinem Vortrag treffend formulierte, gilt es, „Energie neu zu denken“!

Den Auftakt des Abends machte der kaufmännische Vorsitzende der Energiegemeinschaft Weissacher Tal (EGWT), Rolf Heller, der die rund 250 Gäste darüber informierte, was sie an diesem Abend erwartet.

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Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Daniel Bogner, Mitglied im Aufsichtsrat der EGWT, die interessierten Besucherinnen und Besucher, die zuvor schon die Möglichkeit hatten, sich im Foyer an den Ständen zu informieren.

Geschäftsführer Harald Heinze stellte die im Mai 2023 gegründete „Energiegemeinschaft Naturstrom GmbH“ (EGN) vor, eine 100%-Tochter der Genossenschaft. Die GmbH plant und installiert Photovoltaikanlagen auf Dächern, sei es bei Privathäusern oder gewerblichen Objekten, inklusive Dach- und Freiflächenanlagen sowie Balkonanlagen. Auch kleinere Windkraftanlagen werden künftig angeboten.

Im anschließenden Vortrag erläuterte der technische Vorstand der EGWT, Matthias Spinnler, die vielen Aspekte rund um Photovoltaikanlagen. Von der Funktionsweise über die sinnvolle Größe bis hin zu den verschiedenen Komponenten und Voraussetzungen wie Standortbedingungen, Kapitalbedarf und Ertrag. Auch Themen wie Versicherung, Anmeldung und Wartung rundeten die Übersicht ab.

Gerald Hofer, Geschäftsführer der Migratec Netzwerktechnik in Weissach im Tal, betonte die Bedeutung einer intelligenten Vernetzung der Einzelkomponenten für eine effiziente Nutzung von Sonnenenergie. Er erklärte die Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern sowie Begriffe wie Notstrom, Inselbetrieb und Schwarzstartfähigkeit. Anhand von aktuellen Auswertungen verdeutlichte er die „smarte“ Energiesteuerung und die Zusammenarbeit von Heizstäben, Wärmepumpen und E-Ladepunkten in Kombination mit flexiblen Stromtarifen. Hofers Einschätzung zufolge kann ein Autarkiegrad von bis zu 90 % erreicht werden.

Die Projektplanung und der Ablauf wurden von Thomas Berkel erläutert, der für Vertrieb und Beratung bei der EGN zuständig ist. Nach dem Ausfüllen eines Infobogens auf der Internetseite und dessen Auswertung folgt ein Beratungsgespräch vor Ort. Dabei spielen der Zustand des Dachs, vorhandene Installationsmöglichkeiten, gewünschte Komponenten und das Budget eine entscheidende Rolle. Die technische Planung schließt mit einer Wirtschaftlichkeitsanalyse ab. Die komplette Planung bis hierhin ist kostenlos und unverbindlich. Bei Interesse wird in die Detailplanung übergegangen und offene Fragen mit den Kooperationspartnern der EGN geklärt. Anschließend wird ein verbindliches und kostenpflichtiges Angebot erstellt, das die gesamte Detailplanung enthält. Die Kosten von 195,00 € zzgl. MwSt. fallen nur an, wenn sich der Interessent gegen die Realisierung durch die EGN entscheidet. Im Auftragsfall werden diese Kosten verrechnet.

Der Vertragspartner der EGN, Kai Braun von KB Elektrotechnik aus Allmersbach im Tal, erklärte, wie die Photovoltaikanlage ins und aufs Haus kommt. Hierbei ist der Zustand der Hauselektrik entscheidend, um beispielsweise festzustellen, ob ein neuer Zählerschrank installiert werden muss. Auch der Platzbedarf für Wechselrichter und Batteriespeicher muss berücksichtigt werden. Braun stellte verschiedene Montagesysteme für unterschiedliche Dächer vor. Abschließend erfolgt die Einbindung der Anlage ins Haus sowie eine ausführliche Einweisung in die neue Technik.

Trotz der Fülle an Informationen wurde in der abschließenden Fragerunde deutlich, dass individuelle Lösungen geplant werden müssen, die auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind. Keine Anlage gleicht der anderen. Es gab zahlreiche Fragen zu den einzelnen Punkten, die in weiteren Einzelgesprächen vertieft werden sollen.

Als Abschluss der gelungenen Veranstaltungen bedankte sich Rolf Heller bei allen Beteiligten und überreichte den Referenten als Dankeschön im Namen von Bürgermeister Bogner ein Präsent der Gemeinde Weissach im Tal. 

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Impressionen vom Infoabend


Infoblatt zur Veranstaltung

|>>> Hier finden Sie unser Infoblatt (PDF 320 KB) mit vielen Informationen zu unserer Veranstaltung


Bericht von der Generalversammlung am 19. Juli 2023

Erfolgreiches Jahr 2022 für die Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG! Die Bürgerenergiegenossenschaft beschließt 3 % Dividende, die zur Wahl stehenden Aufsichtsräte wurden alle wiedergewählt.

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Die Allmersbacher Bürgermeisterin Patricia Rall begrüßte und eröffnete als Vorsitzenden des Aufsichtsrats die gut besuchte Generalversammlung in der Ratsscheuer in Auenwald-Unterbrüden. Als Hausherr – und ebenfalls im Aufsichtsrat vertreten – freute sich der Auenwälder Bürgermeister Kai Uwe Ernst über die positive Bilanz der Energiegemeinschaft.

Bericht des Vorstands
Der Vorstand präsentiert den Bericht über das Geschäftsjahr 2022. Die PV-Anlagen der Energiegemeinschaft haben ein insgesamt gutes Solarjahr verzeichnet, mit Erträgen, die etwa 5-10% höher waren als das langjährige Mittel. Positiv ist auch, dass es keine nennenswerten Ausfälle aufgrund von Alterung gab. Alle PV-Anlagen, die laut DGUV V3 im Prüfturnus sind, wurden erfolgreich überprüft. Der Markt für PV-Anlagen und Komponenten ist weiterhin stabil steigend, wobei sich die Verfügbarkeit verbessert hat und die Preise für Module leicht gesunken sind. Allerdings ist die Verfügbarkeit von anderen Kernkomponenten im Vergleich zu 2021 ebenfalls besser geworden. Ein exponentieller Boom ist bei Solarspeichern zu beobachten. Jedoch sind die vorhandenen Solateure überlastet, weshalb die Liefer- und Montagezeiten teils über 12 Monate betragen. Die gestiegenen Preise für Montage und Inbetriebnahme überkompensieren dabei die Kostenreduktionen der Module und Wechselrichter.

Projektsituation und Ausblick
Der Vorstand gibt einen Überblick über die aktuelle Projektsituation. Die Arealnetz Fuchsklinge läuft hinsichtlich Strom- und Wärmeversorgung ohne größere Ausfälle in 2022. Der Umbau der Elektroverteilung ist erfolgreich abgeschlossen worden. Allerdings befindet sich das Projekt derzeit noch nicht im wirtschaftlichen Betrieb, da die geplante Anzahl von Wärme- und Stromabnehmern nicht erreicht wurde. Weiterhin wird über den Stand der PV-Anlagen in Rombold/Jägerhalde Unterweissach berichtet, die seit 12/2020 störungsfrei laufen, aber mit zu hohen VL/RL-Schwankungen zu kämpfen haben. Der Einbau eines zusätzlichen Pufferspeichers hat sich um etwa ein Jahr verzögert und ist für den 28.8.2023 geplant. Im Baugebiet Hauäcker-Auenwald hingegen läuft die Wärme- und Stromversorgung der drei Mehrfamilienhäuser stabil.

Die Energiegemeinschaft als Ladesäulenbetreiber hat erfolgreich Ladesäulen à 22kW in Weissach im Tal errichtet. Es wurden insgesamt 1058 Ladevorgänge mit einem Ladevolumen von 13.423 kWh bis zum Stand 30.06.2023 durchgeführt.

Ergebnisverwendung
Es wird ein Gewinnverwendungsvorschlag präsentiert, der eine 3% Dividende auf die Geschäftsguthaben, Einstellungen in die gesetzliche Rücklage und andere Ergebnisrücklagen sowie die Auszahlung der Dividende im August 2023 vorsieht.

Entlastung und Wahlen
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2022 einstimmig entlastet. Es standen auch Wahlen zum Aufsichtsrat an, bei denen Heilwig Coelle, Renate Edelmann und Frank Müller wiedergewählt wurden.

Naturstrom GmbH gegründet
Als 100%-Tochter der Genossenschaft wurde im Mai die „Energiegenossenschaft Naturstrom GmbH“ gegründet. Geschäftsführer Harald Heinze und sein Team setzt aktiv Solarprojekte für Privat und Gewerbe um. Die gesamte Planung und Projektierung liegt bei der Naturstrom GmbH, die auch die Ausführung mit den Vertragsunternehmen koordiniert. Damit reagierte die Genossenschaft auf die immer größere Zahl der Anfragen auch aus den Reihen der Mitglieder. Erste Projekte sind bereits in Arbeit und man erwartet für 2023 eine schwarze Null und für 2024 bereits das Erreichen der Gewinnzone.

Die Generalversammlung endet mit einem Dank an die vielen Personen und Institutionen, die zum Erfolg der Energiegemeinschaft beigetragen haben, darunter Erhard Braun für die Erstellung des

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Den Jahresbericht 2020 können Sie sich |>>>hier als PDF (675 KB) herunterladen.


19. FleckaSchau: Wir waren dabei!

Obwohl das Wetter nicht ideal war, konnten wir uns über reges Interesse an unserem Engagement für regenerative Energien freuen.

Insbesondere das Thema Heizung in Verbindung mit der PV-Stromerzeugung stieß auf besonderes Interesse. Dabei wurde klar: „Es gibt keinen Königsweg für die Energiewende. Jedes Haus und jeder Kunde braucht seine individuelle Lösung“, so der technische Vorstand Matthias Spinnler. „Unser Auftritt auf der FleckaSchau war auf jeden Fall gut und wichtig. Der Aufwand hat sich gelohnt. Mir persönlich war das Gespräch mit den Besuchern wichtig und es war interessant, von den Problemen zu hören, mit denen sich die Leute beschäftigen.“

Christoph Lösel hörte auch Unmut über die Strompreise und das Verhalten der Energiekonzerne. Allerdings überwog das Interesse an PV-Dach- und Balkonanlagen.

Auch Thomas Berkel bewertete unseren Stand auf der FleckaSchau als Erfolg. „Für unsere Interessenten und Kunden war dies eine gute Gelegenheit, nochmals mit mir das Gespräch zu suchen. Durch den kurzen Weg zum Nachbarstand von Kai Braun Elektrotechnik konnten Fragen zur Dach- oder Elektroinstallation rasch im persönlichen Gespräch geklärt werden.“

Auch unsere Aufsichtsratsvorsitzende und Allmersbacher Bürgermeisterin Patrizia Rall besuchte unseren Stand! Der kaufmännische Vorstand Rolf Heller zog als Resümee „dass wir insbesondere dann ein großes und nachhaltiges Interesse festgestellt haben, wenn wir aus unseren eigenen Praxis-Erfahrungen mit PV und den damit verbundenen Komponenten wie z. B. Wallbox, Batteriespeicher oder Heizstab informieren konnten.“

Die 19. Auflage der FleckaSchau war eine gute Möglichkeit, uns den Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren und unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Vielen Dank an alle, die uns besucht und das Gespräch mit uns gesucht haben!

Impressionen von unserem Stand an der FleckaSchau

Zum Vergrößern bitte auf die Bildleiste klicken | Fotos: Norbert Grünbaum & Thomas Geffken

Mehr Fotos von der FleckaSchau gibt es auf |>>>fleckaschau.info



Großes Interesse am Infoabend „Solarstrom vom eigenen Dach“

Weit über 200 Interessenten waren an unserem Infoabend in Allmersbach im Tal. Da viele dem Vortrag im Foyer folgen mussten, versuchen wir in Unterweissach oder Unterbrüden eine weitere Veranstaltung zu organisieren.

Bis dahin stellen wir die Vorträge der Referenten hier online zur Verfügung und bedanken und dafür ganz herzlich bei unseren Referenten!

> Infofaltblatt Einladung (PDF 250 KB)


Brasilianische Delegation zu Gast

Geschäftsführer und Manager brasilianischer Energiegenossenschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter des Dachverbands der Genossenschaften in Brasilien (OCB), dem regionalen Verband (OCEPAR), einer NGO und einem Energieinstitut haben sich über die Arbeit der Bürger-Energiegenossenschaft vor Ort informiert.

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14 Delegationsmitglieder, zwei Begleiterinnen des Dachverbands der deutschen Genossenschaftsorganisationen, dem „Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband“ DGRV und eine Dolmetscherin durfte der Weissacher Bürgermeister Daniel Bogner im Sitzungssaal im Rathaus begrüßen. Die beachtliche Delegationsgröße zeigt das Interesse an dem genossenschaftlichen Modell in Brasilien. Im landwirtschaftlichen Bereich dominieren die Genossenschaften aber auch im Banken- und Energiesektor findet das Geschäftsmodell des 1888 verstorbenem Friedrich Wilhelm Raiffeisen „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele…“ immer mehr Anhänger.

Präsentation und viele Fragen...

Rolf Heller, der kaufmännische Vorstand, und der technische Vorstand Matthias Spinnler präsentierten die Arbeit und die Erfolgsgeschichte der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG (EGWT) seit ihrer Gründung vor 14 Jahren.

Danach gab es zahlreichen Fragen, die teilweise auch ins Detail gingen. Wie hoch sind die Netzgebühren, was bekommt die EGWT für die Einspeisung, wie lange dauert die Amortisation der PV-Anlagen, wer bestimmt über die Gewinnverteilung, wie ist die Genossenschaft organisiert oder mit wem kann sich die EGWT fachlich austauschen, waren nur einige der Fragen.

Besichtigungstour

Durch die vielen Fragen änderte der Organisator der Tour und Pressesprecher der EGWT Thomas Geffken dann auch kurzfristig die geplante Besichtigungstour. So wurden nur das SVU-Vereinsheim – das neueste Projekt der EGWT – kurz besichtigt und die potentielle Fläche für eine PV-Anlage „Mittlere Hart“. Danach ging es zur Energiezentrale mit Blockheizkraftwerk im Baugebiet „Fuchsklinge“ in Unterweissach. Auch bei der Besichtigung gingen die Fragen wieder ins Detail. Wie viele Haushalte werden mit Wärme und Strom versorgt, wie wirkt sich der hohe Gaspreis aus, was passiert bei einem Ausfall und was für eine Turbine wird verwendet?

Geselliger Abschluss

Den Abschluss der Tour fand im „Tälesbräu“ statt. Die Weissacher Lokalbrauerei ist Mitglied in der Energiegemeinschaft, hat eine eigene PV-Anlage auf dem Dach und arbeitet gerade daran, dass ihre Produktion CO2-neutral wird. Mit einem gemütlichen Abschluss endete der brasilianische Besuch im Weissacher Tal und für die Delegation ging es zurück nach Stuttgart. Weitere Besuche in ganz Deutschland stehen in den kommenden Tagen noch auf dem Reiseplan der DGRV.

Weniger…

Kümmerer/in gesucht!

Wir suchen Sie zur Unterstützung unserer Energiegemeinschaft als Kümmerin oder Kümmerer rund um unsere Energiezentrale „Fuchsklinge“ in Unterweissach, An der Tongrube 50.

Ihr Aufgabenbereich umfasst die regelmäßige Überwachung und Pflege des Grundstücks und Gebäudes. Bei größeren Arbeiten werden natürlich entsprechende Fachunternehmen eingebunden! Die technischen Anlagen im Innern der Zentrale gehören hierbei nicht zu Ihrem Aufgabenumfang!

Ihre Tätigkeit erfolgt auf ehrenamtlicher Basis und gegen Auslagenerstattung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir aus unserem Mitgliederkreis jemanden (w/m/d) zur Unterstützung unserer Aktiven in der Energiegemeinschaft gewinnen könnten – also geben Sie sich einen Ruck und werden Sie aktiv!

Bei Fragen und für die Kontaktaufnahme steht Ihnen unser Vorstand Rolf Heller gerne zur Verfügung:

Telefon (mobil) 01 57 / 30 48 46 42 oder E-Mail rolf.heller@energie-wt.de


Bericht von der Generalversammlung 2022

20. Juli 2022 | Foyer der Gemeindehalle Unterweissach

Ian Schölzel nach 14 Jahren aus dem Aufsichtsrat verabschiedet

Er machte auf der Generalversammlung damit den Weg frei für seinen Amtsnachfolger, den Weissacher Bürgermeister Daniel Bogner. Mit ihm sind nun wieder alle drei Täles-Bürgermeister im Aufsichtsrat der EGWT vertreten. Zur neuen Aufsichtsratsvorsitzenden wurde die Allmersbacher Bürgermeisterin Patrizia Rall gewählt.

Der langzeitige Vorstand (2013 – 2021) Reinhard Knüdeler wurde ebenfalls neu in den Aufsichtsrat gewählt und unterstützt so mit seiner langjährigen Erfahrung weiterhin die Arbeit der Energiegemeinschaft.

> Pressebericht als PDF (106 KB)   > Jahresbericht 2021 als PDF (175 KB)

> Kompletten Bericht lesen…

Im Bericht des Vorstandes erläuterte Rolf Heller die Vermögens- und Ertragslage der Genossenschaft. Auch wenn 2021 mit einem Rückgang von um die 10 % ein schlechtes Solar-Ertragsjahr gewesen ist und laufende Projekte, wie zum Beispiel die „Fuchsklinge“ erst in den Folgejahren die kalkulierten Einnahmen erzielen würden, kann die Energiegemeinschaft Weissacher Tal ihre kontinuierliche Dividendenausschüttung seit ihrer Gründung vor 14 Jahren fortsetzen, „als einer der wenigen Energiegenossenschaften!“ wie Heller ausführte. Mit 1,5 % und gesamt über 15.000 € fällt die Dividende jedoch geringer aus, als in den Vorjahren. Diese wird im August 2022 an die Mitglieder ausgezahlt.

Obwohl sich der Gewinn verringert hat, erzielten die Geschäftsfelder der Genossenschaft – Photovoltaik und Dachstrommodelle, Contracting und Nahwärmekonzepte sowie der ÖkoStrom- und ÖkoGas-Vertrieb – ein Umsatzplus. Auch bei den Mitgliederzahlen legte die Bürger-Energiegenossenschaft zu, auch wenn im Moment nicht aktiv dafür geworben wird. Das Geschäftsguthaben erhöhte sich hieraus entsprechend.

Erst wenn entsprechende Projekte ungesetzt werden müssen, geht hier die Energiegemeinschaft wieder in die Offensive. Im Moment werden neue Mitglieder aus der Region mit dem Mindestanteil von 250 € weiterhin aufgenommen.

Als laufende und künftige Projekte zeigte Vorstand Matthias Spinnler die PV-Anlagen auf der Gemeindehalle Unterweissach und des SVU-Vereinsheims sowie den Bau der 85 kWp-Anlage des bereits im Bau befindlichen Projekts in der Welzheimer Straße mit Mieterstrombetrieb auf.

Die EGWT realisiert dieses Jahr am Markplatz in Unterweissach noch zwei weitere E-Ladesäulen. Weitere ursprünglich geplante Standorte sind zur Zeit nicht wirtschaftlich durchführbar, führte Vorstand Spinnler aus.

Bei der geplanten PV-Freiflächenanlage „Hutzelgärten“ bleibt die EGWT weiter am Ball. Geprüft werden soll die Realisierung einer weiteren Freiflächenanlage auf der als Energiefläche ausgewiesenen „Mittlere Hart“ in Unterweissach.

Bei der Windkraft ändern sich zur Zeit die Voraussetzungen auf Bundes- und Landesebene, so dass – zusammen mit der Abschaltung der Drehfunkfeuer-Radaranlage bei Affalterbach Ende 2023 – auch hier wieder Bewegung in die beiden potentiellen Standorte Zollstock-Springstein (WN-13) und Rettichkreisel/Jux (WN-18) kommen kann. Beide Gebiete sind als „Vorranggebiete für Windkraftanlagen“ vom Landratsamt Rems-Murr-Kreis ausgewiesen.

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Ian Schölzel attestierte im Bericht des Aufsichtsrates dann auch dem Vorstand eine sehr gute Zusammenarbeit und eine gewissenhafte Geschäftsführung, so dass die Aufsichtspflicht und Kontrolle keinen Grund zur Beanstandung ergab. Die Prüfung durch den Genossenschaftsverband war durchweg in Ordnung und auch die Steuerprüfung durch das Finanzamt ergab „Keinerlei Beanstandungen“ – eine Auszeichnung, die der frühere Bankvorstand Rolf Heller in seiner Beratungstätigkeiten bei Genossenschaften „äußerst selten erleben durfte“!

Bei diesen guten Aussichten erfolgte die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrats sowie die Genehmigung des Jahresabschlusses durch die anwesenden über 40 Mitglieder dann auch einstimmig.

Ein neues Geschäftsgebiet erschließt sich die EGWT mit einem neuen Unterstützer: Thomas Berkel, ehemaliger Geschäftsführer zweier Telekommunikationsfirmen möchte seine guten Kontakte im Großraum Backnang dazu nutzen, auf gewerblichen Objekten PV-Anlagen zu installieren, als Eigenstrommodell oder dann in Verpachtung an die Energiegemeinschaft. Potential gibt es genug, denn allein in beiden Backnanger Gewerbegebieten Lerchenäcker und Waldrems gibt es noch über 40 freie Dachflächen mit einer potentiellen Nutzfläche von über 50.000 m². Dies entspräche einer Leistung von 9,5 MWp bzw. einem Ertrag von 9.500 MWh, womit zum Beispiel über 2.500 Haushalte mit Strom versorgt werden könnten, was einer Einsparung von über 5.500 Tonnen CO2 bedeuten würde! Und hierbei sind weitere Möglichkeiten, wie PV-Anlagen an Fassaden, Zäunen oder Parkplatzüberdachungen noch gar nicht berücksichtigt!

Das erste Projekt steht in den Startlöchern und hier hat sich gezeigt: Der neue Geschäftsbereich hat viel Potential! Allerdings muss die Energiegemeinschaft sowohl organisatorisch als auch personell zulegen. Entsprechende Pläne hierzu werden gerade erarbeitet!

Zum Abschluss erläuterte Matthias Spinnler noch die wichtigen Veränderungen für die PV-Anlagen. So kann sich auf Grund der angehobenen Vergütungssätze eine Volleinspeisung durchaus wieder lohnen! Die EEG-Umlage ist entfallen, ebenso die Leistungsbegrenzung auf 70 % bei Anlagen bis 25 kWp. Den Klimadeal der EU bezeichnete Spinnler als „Riesenerfolg für den Klimaschutz!“

Der Dank des Vorstandes ging an die zahlreichen Unterstützer und Mitarbeiter der EGWT: Erhard Braun für die Erstellung des Jahresabschlusses, Thomas Geffken für die tatkräftige Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ulrike Hausladen, Elke Wieland und Gabi Rosenland für die Unterstützung in der Verwaltung und Organisation sowie an die ehrenamtlichen Mitarbeiter, Thomas Berkel (Beratung und Vertrieb Geschäftskunden), Bernhard Boceck (E-Mobilität/Ladesäulen), Siggy Gothe (PV-Anlagenüberwachung) und Christoph Lösel (IT-Administrator).

Auch wenn auf Grund der Kurzfristigkeit der Entscheidung von Ian Schölzel, nicht weiter im Aufsichtsrat zu verbleiben, keine adäquate Verabschiedung erfolgen konnte, bedankten sich die beiden Vorstände herzlich bei ihm für die geleistete Unterstützung bei der Gründung und der Arbeit in der EGWT in den letzten 14 Jahren. Ohne ihn würde es die Energiegenossenschaft in ihrer heutigen Form sicher nicht geben! Eine offizielle Verabschiedung erfolgt dann in der nächsten Aufsichtsratssitzung.

Energiegemeinschaft Weissacher Tal in Zahlen

 

2021

Veränderung

2020

Rohertrag      

242.000 €

+ 7 %

227.000 €

Jahresüberschuss

22.000 €

- 52 %

46.000 €

Dividende

1,5 %

- 50 %

3,0

Geschäftsguthaben

1.102.000 €

+ 7 %

1.033.000 €

Mitglieder

404

+ 7 %

377

Stromkunden

527

+ 11 %

475

PV-Anlagen (kWh)

631.420

- 11 %

709.461

> Bericht schließen …

Einladung zur Generalversammlung am 20. Juli 2022

um 19 Uhr im Foyer der Gemeindehalle Unterweissach (Kelterweg 16).

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG

zu unserer diesjährigen Generalversammlung laden wir Sie herzlich ein. Es ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2021 und Vorlage des Jahresabschlusses
  3. Bericht des Aufsichtsrats über seine Tätigkeit
  4. Bericht über das Ergebnis der Prüfung durch den Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband
  5. Feststellung des Jahresabschlusses 2021
  6. Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung
  7. Entlastungen für das Geschäftsjahr 2021
    a. der Mitglieder des Vorstands
    b. der Mitglieder des Aufsichtsrats
  8. Wahlen zum Aufsichtsrat
  9. Projektsituation und Ausblick auf die geplanten Entwicklungen
  10. Verschiedenes

Der vollständige Jahresabschluss 2021 liegt im Rathaus Weissach im Tal, Kirchberg 2–4, Zimmer 1, zur Einsicht durch die Mitglieder aus.

Die wesentlichen Informationen zum Jahresabschluss können aus dem >Jahresbericht (PDF 175 KB) entnommen werden, der den Genossenschaftsmitgliedern zusammen mit der Einladung auch postalisch zugeht.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!

Vorstand und Aufsichtsrat der
Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG


Wir begrüßen herzlich unser 400. Mitglied Athanasios Kalaitzis!

Dezember 2021 | Februar 2022

Urkundenübergabe vor der „Rose“: Matthias Spinnler, Athanasios Kalaitzis mit Frau Tonia, Rolf Heller (von links) | Foto: Thomas Geffken

Bereits im Dezember konnte mit Athanasios Kalaitzis, vielen Weissachern als der Juniorwirt der „Rose“ und Inhaber des „Kronenkeller 1841“ bekannt, das 400. Mitglied der örtlichen Energiegenossenschaft begrüßt worden. Coronabedingt wurde die Urkundenübergabe durch unsere Vorstände Rolf Heller und Matthias Spinnler jetzt nachgeholt.

Die Familie Kalaitzis möchte nun auch mit ihren Gaststätten und Kiosken Stromkunden bei der Energiegemeinschaft werden, sobald die jetzigen Verträge auslaufen. „Wir unterstützen gerne die örtliche Energiegenossenschaft und freuen uns schon, wenn wir dann nur noch zu 100% Ökostrom verwenden.“ Zu den beiden gastronomischen Betrieben mit Wohnungen kommen dann noch die drei Kioske dazu, die Kalaitzis in Allmersbach im Tal, Unterbrüden und seit Mitte letzten Jahres auch in Backnang in der Talstraße betreiben.

Werbung machen Kalaitzis bereits aktiv für ihre Energiegemeinschaft, denn auf den neuen Speisekarten der griechischen Gaststätte „Rose“ ist zu lesen „Wir sind Mitglied in und beziehen 100 % Öko-Bürgerstrom von der Energiegemeinschaft Weissacher Tal“. Bleibt zu hoffen, dass es viele Gäste lesen und dem Vorbild folgen.

Aktuell hat die Energiegemeinschaft bereits 410 Mitglieder mit einer Einlagekapitaleinlage von gesamt 1.100.000 €. Im Moment nimmt die Energiegemeinschaft zwar neue Mitglieder auf, allerdings nur mit den Pflichtanteilen in Höhe von 250 €. Der kaufmännische Vorstand Rolf Heller bittet hier um Verständnis, „dass wir sowohl die Aufnahme neuer Mitglieder als auch die Anzahl der Geschäftsanteile abhängig von unseren laufenden Projekten machen. Denn satzungsgemäß werden die Beteiligungen vorrangig für Investitionen zur Verbreitung und Produktion erneuerbarer Energien verwendet.“

Wenn die aktuellen Projekten, welche die Energiegemeinschaft im Moment plant, in die Umsetzungsphase kommt, kann der Finanzierungsbedarf allerdings schnell steigen, zeigt der Vorstand für die Geschäftsentwicklung, Matthias Spinnler, auf. „Die Flächen-Photovoltaikanlage am Ortsrand von Unterweissach und verschiedene Standorte für Windkraftanlagen sind für uns Projekte in einer neuen Dimension. Dies würde unsere Energiegenossenschaft ein großes Stück nach vorne bringen und zukunftssicher aufstellen.“

Bereits zweimal hat die Energiegenossenschaft mit Sonderaktionen die anstehenden Großvorhaben umgesetzt. Sowohl die Energieversorgung des Baugebiets Fuchsklinge als auch die Beteiligung am Windpark „Falkenhöhe“ wurden mit neuen Mitgliedereinlagen und Mitgliederkrediten in Höhe von 500.000 € sicher finanziert.

Wer Interesse an einer solchen Beteiligung hat, kann sich schon jetzt auf eine Warteliste setzen lassen |>>>kontakt@energie-wt.de  Wenn die die Zeichnung weiterer Anteile dann wieder möglich ist, informiert die Energiegenossenschaft. Bei der aktuellen Haltung der Regierung zum Thema Eigenversorgung in der Energiepolitik kann das nun schneller gehen, als gedacht.

Pressetext: Thomas Geffken


Photovoltaik-Anlage in den Unterweissacher Hutzelgärten

26. November 2021

Foto: Juwi AG

Die Besucher der Gemeinderatssitzung vom 18.11.2021 sowie die aufmerksamen Leser der Backnanger Kreiszeitung konnten sich bereits darüber informieren, dass eine große Freiflächen-Photovoltaikanlage in Unterweissach in den Hutzelgärten geplant ist. Diese liegen Richtung Unterbrüden hinter dem Ortsausgang Unterweissach auf der linken Hangfläche.

Auch wenn wir bisher nicht maßgeblich daran beteiligt sind, liegt uns diese Information schon seit geraumer Zeit vor. Und soweit in diesem Stadium möglich, hat sich die Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG in dieses Thema eingearbeitet. Mit dem Ergebnis, dass wir die Errichtung einer solchen Anlage befürworten und uns – falls die für uns entscheidenden Faktoren passen – auch daran beteiligen wollen.

Eine Beteiligung bedeutet aus unserer Sicht, dass dann auch möglichst viele Bürger aus dem Weissacher Tal die Möglichkeit zu einem finanziellen (und natürlich auch vergüteten) Beitrag zur der Freiflächenanlage haben. Die für uns entscheidenden Faktoren sind hauptsächlich eine umwelt- und naturverträgliche Erstellung und natürlich auch eine angemessene bzw. ausreichende Wirtschaftlichkeit der Investitionen.

Bis es soweit kommt, gibt es sicherlich noch viele Fragen zu klären. Fragen, die bestimmt auch von den Bürgern aus Weissach im Tal kommen werden. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich den Beschluss des Gemeinderates, hierzu in absehbarer Zeit die Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend dazu einzuladen.

Eins ist dabei jetzt schon klar: Wenn wir hier in Weissach im Tal klimaneutral werden wollen, brauchen wir auch solche Anlagen. Nur mit Photovoltaik auf Wohnhäusern ist der Strombedarf nicht zu decken. Für die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Umsetzung der Energiewende sind Freiflächen- und Windenergieanlagen unverzichtbare Bestandteile unserer künftigen Energieversorgung.

Der durchschnittliche Stromertrag aus der geplanten Anlage in den Hutzelgärten deckt mit den zu erwartenden elf Millionen Kilowattstunden pro Jahr den Strombedarf von ungefähr 2.700 Haushalten. Das wäre ein wichtiger und richtiger Schritt in Richtung „Klimaneutralität“!

Wenn Sie Fragen zu dem Thema „Freiflächenanlagen“ haben, so freuen wir uns über Ihre E-Mail an kontakt@energie-wt.de

Über den weiteren Verlauf werden wir Sie auch auf unserer Internetseite auf dem Laufenden halten – schauen Sie also ab und zu mal rein: www.energie-wt.de


Newsletter „STROMNACHRICHTEN aktuell“

Oktober 2021

Anfang Oktober erschien der erste Newsletter „STROMNACHRICHTEN aktuell" der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG. Der Newsletter informiert die Mitglieder und alle Interessierte über aktuelle Projekte und Geschäftsfelder der Energiegemeinschaft.

Werfen Sie einen Blick in die erste Ausgabe >>>STROMNACHRICHTEN aktuell (PDF 398 KB)


Generalversammlung

22. September 2021

Neu in den Aufsichtsrat wurden einstimmig Patricia Rall, die neue Bürgermeisterin von Allmersbach im Tal und Kai-Uwe Ernst, der neue Bürgermeister von Auenwald, gewählt. Als Aufsichtsrat wurde Eberhard Bauer ebenfalls einstimmt im Amt bestätigt.

Nach acht Jahren als Vorstand hielt Reinhard Knüdeler seinen letzten Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2020. Der Rohertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr 2019 von 192.000 € auf 227.000 €. Mit dieser Entwicklung konnte der Jahresüberschuss nicht ganz mithalten, da z. B. im Bereich Fuchsklinge kräftig investiert worden ist.

Trotzdem lag der Jahresüberschuss bei 46.000 €, was der Energiegemeinschaft erlaubt, die Dividende auf die Geschäftsguthaben bei 3 % zu halten und an ihre Mitglieder im Oktober auszuschütten. Die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats erfolgte durch die knapp 50 anwesenden Mitglieder dann einstimmig!

Mit einer emotionalen Laudatio bedankte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Ian Schölzel zum Abschluss der Generalversammlung bei Reinhard Knüdeler, dem „Aktivposten, Motor, Antreiber und Initiator unserer Genossenschaft“ in den letzten acht Jahren. Zusammen mit den beiden Vorständen Rolf Heller und Matthias Spinnler verabschiedeten sie Reinhard Knüdeler mit einer Balkon-Photovoltaikanlage in den Un-Ruhestand, auf dass er der Energiegemeinschaft noch lange erhalten bleibt!


Windpark Falkenhöhe am Netz

Bereits über eine Million kWh BürgerÖkostrom erzeugt!

15. Juli 2021

Die letzten Arbeiten am linken Windkraftrad, die anderen beiden produzieren schon sauberen Ökostrom  |  Foto: Teckwerke

Alle drei Windkrafträder des Windparks im Schwarzwald, an dem die Energiegemeinschaft Weissacher Tal als Gesellschafter beteiligt ist, haben den Probebetrieb bestanden und produzieren jetzt Strom. Jede der drei Windstromanlagen sind auf eine Leistung von je 4,2 MW ausgelegt und haben eine Nabenhöhe 149 Metern und sind mit Flügeln stattliche 220 Meter hoch.

Somit lag nicht nur der Bau der Anlage zwischen Schramberg und Triberg komplett im Zeitplan sondern alle Windkrafträder konnten noch vor dem geplanten Zeitpunkt in Betrieb gehen. Bei einem Vorhaben dieser Größe eine rühmliche Ausnahme!

Zuvor waren noch die Gutachter vor Ort um die Anlagen abzunehmen. Die kleinen Mängel, die bei der Abnahme notiert wurden, konnten schon zum großen Teil direkt behoben werden. Etwas gravierendes war nicht dabei. Ein Gutachter meinte sogar, dass diese Anlagen die mit den wenigsten Mängel wäre, welche er bisher geprüft hat.

Laut der Anlagensteuerung wurde bis zum 12. Juli 2021 gesamt 926.488 kWh Strom produziert und alle drei Anlagen waren bei einem Windstärke von 8,5 m/s in Betrieb und brachten eine Leistung von durchschnittlich 1.740 kW. Nach der Flaute in den Tagen der Abnahme frischte der Wind danach auf und in der Nacht zum 14. Juli 2021 waren bereits über 1 Mio. kWh Strom produziert!

Mit der erwarteten Stromproduktion können mehr als 10.000 Haushalte mit sauberer Windenergie versorgt und jährlich circa 20.500 Tonnen des Treibhausgases CO2 vermieden werden.

Sauberen umweltfreundlichen Ökostrom kann jeder beziehen, denn die Energiegemeinschaft Weissacher Tal bietet 100 % Bürgerstrom aus erneuerbaren Energien an. Rolf Heller, der neue Vorstand der Energiegemeinschaft ist überzeugt und möchte überzeugen: „Mit Ökostrom von unserer Energiegemeinschaft unterstützen Sie nicht nur die engagierte Arbeit der Bürger-Energiegenossenschaften, Sie machen sich auch unabhängig von den Konzernen der alten Energiewirtschaft. Nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher und stärken Sie durch die Wahl Ihres Stromanbieters die Energiewende auch vor Ort!“

Mehr Informationen zum „Bürgerstrom“ gibt es |>hier

Und so sieht's von oben aus: 400 ° Panoramafoto – mit freundlicher Genehmigung der Teckwerke (auf das Bild klicken zum Vergrößern):

Und falls Sie das noch genauer anschauen möchten |>hier als PDF (4,0 MB) Datei speichern und dann öffnen. Im Browser direkt wird es evtl. nicht angezeigt...


Vorstandswechsel bei der Energiegemeinschaft Weissacher Tal

Juni 2021

Auf Heller folgte Knüdeler, auf Knüdeler folgt jetzt Heller. Was etwas komisch anmutet, macht Sinn, denn als der derzeitige kaufmännische Vorstand Reinhard Knüdeler nach acht Jahren ankündigte, seinen Posten zur Verfügung zu stellen, erklärte sich Rolf Heller bereit, diesen Posten wieder zu übernehmen.


Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Ian Schölzel (rechts) ist froh über den reibungslosen Übergang vom alten Vorstand Reinhard Knüdeler (links) auf den alten und neuen Vorstand Rolf Heller (Mitte) – hier vor den Stromladesäulen in der Fuchsklinge.

Mittlerweile ist Rolf Heller schon einige Jahre im Ruhestand und hat etwas mehr Zeit als früher. Als damaliger Vorstand der Raiffeisenbank Weissacher Tal – heute Volksbank Welzheim – war er 2008 zusammen mit Frank Müller Gründungsvorstand der Energiegemeinschaft Weissacher Tal (EGWT). Im Juli 2013 übernahm dann Reinhard Knüdeler den Vorstandsposten. Sein Ruhestand gibt Rolf Heller jetzt wieder genügend Zeit, die Geschicke der EGWT zusammen mit seinem Vorstandskollegen Matthias Spinnler in den nächsten Jahren zu lenken. Eins macht Heller aber gleich zu Beginn klar: „Wir müssen die EGWT verjüngen, organisatorisch breiter aufstellen und mittelfristig die bisher ehrenamtlich geführten Genossenschaft mit einer hauptamtliche Geschäftsführung professionalisieren.“ Zu vielfältig sind die Aufgaben der EGWT in den letzten Jahren geworden. Großprojekte kamen hinzu und weitere stehen an.

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Jahresbericht 2020 und Vorstandswechsel

Juni 2021

Liebe Mitglieder,

aus aktuellem Anlass können wir die Generalversammlung auch in diesem Jahr noch nicht wie geplant im Juni durchführen.

Als neuen Termin für die Versammlung haben wir nunmehr den 22. September dieses Jahres um 18 Uhr in Weissach im Tal vorgesehen. Dazu werden wir Sie rechtzeitig einladen.

Zu Ihrer Information erhalten Sie vorab den Jahresbericht 2020.
Bei dieser Gelegenheit weisen wir Sie auch auf einen Wechsel in unserem Vorstand hin: Reinhard Knüdeler scheidet nach achtjähriger Tätigkeit planmäßig zum 30. Juni 2021 als Vorstand unserer Genossenschaft aus.
Als Nachfolger wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 21. April 2021 Rolf Heller (Gründungsvorstand der Energiegemeinschaft und ehemaliger Vorstand der Volksbank Welzheim) bestellt.

Aufsichtsrat und Vorstand


Volksbank Welzheim wechselt komplett zum Ökostrom der Energiegemeinschaft Weissacher Tal

Mai 2021

Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie wechselt die Volksbank Welzheim mit all ihren Filialen zum Ökostrom der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG (EGWT). Der Strom stammt zu 100 % aus Solar-, Wind- und Wasserkraft der Bürgerwerke. In diesem Verbund haben sich über 90 Energiegenossenschaften aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, um Kunden mit erneuerbarem Bürgerstrom zu versorgen.

Mehr…

Mit diesem Ökostrom spart die Volksbank Welzheim gegenüber konventionellen Strom jährlich nahezu 50.000 kg CO2 ein und kommt damit der Klimaneutralität einen großen Schritt näher. Gleichzeitig fördert sie die örtliche Genossenschaft und den Genossenschaftsgedanken.

Die Volksbank Welzheim unterstützt mit ihrem Wechsel die Vision einer erneuerbaren, regionalen und unabhängigen Energiezukunft und die Realisierung der Energiewende. Damit möchte die Volksbank auch die aus der gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen resultierende Verpflichtung künftigen Generationen gegenüber gerecht werden.

Auch die Kunden der Bank investieren zunehmend in nachhaltige Produkte. Der Vorstand der Volksbank Welzheim betont, dass dieser Wechsel sich konsequent in die aktuelle Strategie einfügt, mit der die Bank die Nachhaltigkeit von Geldgeschäften konkret in ihrer Geschäftspolitik verankern möchte.

Die EGWT und die Volksbank Welzheim möchten ihre Zusammenarbeit künftig ausweiten. So ist an eine Kooperation im Bereich der Ladesäulen bei den Geschäftsstellen der Volksbank gedacht. Weitere Formen der Zusammenarbeit sind im Gespräch.

Der Bezug von 100 % Ökostrom ist jetzt für alle möglich, ob Privathäuser, Mehrfamilienhäuser oder Firmen. Die Energiegemeinschaft bietet jedem attraktive, wettbewerbsfähige Konditionen an. So ruft die Energiegemeinschaft auch zu einem Wechsel des Stromanbieters auf: „Nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher und stärken Sie durch die Wahl Ihres Stromanbieters die Energiewende! Sie unterstützen damit auch die engagierte Arbeit der Bürger-Energiegenossenschaften vor Ort und machen sich völlig unabhängig von den Konzernen der alten Energiewirtschaft.“

Weniger…

 

Urkundenübergabe vor der Geschäftsstelle Unterweissach: Matthias Spinnler (Vorstand EGWT), Daniela Nirk (Mitglied des Vorstands Volksbank Welzheim), Reinhard Knüdeler (Vorstand EGWT) und Karl-Thomas Starke (Vorstandsvorsitzender Volksbank Welzheim) | von links | Foto: Thomas Geffken


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100 % Bürgerstrom aus erneuerbaren Energien erhalten Sie verlässlich von Ihrer Energiegemeinschaft Weissacher Tal im Verbund der Bürgerwerke.

Sie unterstützen damit auch die engagierte Arbeit der Bürger-Energiegenossenschaften und machen Sie sich völlig unabhängig von den Konzernen der alten Energiewirtschaft.

Nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher und stärken Sie durch die Wahl Ihres Stromanbieters die Energiewende!

Mehr Informationen finden Sie in unserem >Infoblatt (PDF 280 KB)

Sie können uns auch gerne eine E-Mail schreiben an kontakt@energie-wt.de  oder rufen Sie einfach an Telefon 07191 3531-36


Erstes Windkraftrad geht ans Netz

April 2021

Nachdem die Windkraftanlage Zollstock/Springstein nicht realisiert werden konnte, beschlossen wir 2019, uns an dem Windpark „Falkenhöhe“ der Teckwerke zu beteiligen.

Mit 200.000 € stiegen wir in das Projekt mit drei Windrädern im Schwarzwald zwischen Schramberg und Triberg als Mitgesellschafter ein. Mit der erwarteten Stromproduktion können mehr als 10.000 Haushalte mit sauberer Windenergie versorgt und jährlich circa 20.500 Tonnen des Treibhausgases CO2 vermieden werden.

Jetzt luden die Teckwerke zur Baustellenbesichtigung ein |>>> Lesen Sie hier weiter

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Sie möchten aktiv werden?

Wenn Sie an einer Mitarbeit in einem zukunftsträchtigen, unsere Lebensgrundlagen betreffenden Bereich interessiert sind und einen aktiven Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt leisten wollen, sollten Sie weiterlesen.

In folgenden Bereichen brauchen wir Unterstützung:

  • Betreuung eines Projektes (als Projektmanager) im Bereich Nahwärme, Stromversorgung oder PV Anlagen; Akquisition und Betreuung neuer Projekte z. B. im Photovoltaikbereich
  • Mitgliederverwaltung und -betreuung
  • Stromvertrieb (Koordination des Stromvertriebes mit unserem Verbundpartner, Erarbeitung gezielter Werbeaktionen, Zielgruppenanalyse u. a.)
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontaktperson zur Politik, zu Vereinen, Organisationen im Bereich Klima- und Umweltschutz
  • Mitarbeit im kaufmännischen/administrativen Bereich (Erarbeitung von Finanzierungskonzepten, Projektkalkulationen, Mitgliederverwaltung, Abrechnung, Inkasso u. a.)

Dabei können wir uns durchaus auch eine Mitarbeit auf bezahlter Basis (450 €-Job oder Vergütung nach Stundenaufwand) vorstellen.

Bei Interesse oder Rückfragen sollten wir ins Gespräch kommen. Wir stehen Ihnen jederzeit auch telefonisch zur Verfügung:

  • Rolf Heller Telefon 0157 30484642
    Kaufmännischer Vorstand
  • Matthias Spinnler Telefon 0 71 83 / 94 95 30
    Vorstand Geschäftsentwicklung

>>>Fragebogen Ehrenamt (PDF 40 KB)


Arbeiten Sie mit uns an der Zukunft – Projektleiter/in gesucht!

Für den Aufbau des neuen Geschäftsfeldes, Elektromobilität und Ladeinfrastrukturen suchen wir ab sofort einen/eine

Projektleiter/in

|>>> mehr Informationen hier


Fragebogen zur Mitarbeit

Wenn Sie an der Mitarbeit interessiert sind und einen aktiven Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt leisten möchten, dann beteiligen Sie sich bitte an unserer Umfrage:
|>>> Fragebogen als PDF (70 KB)



Jetzt BürgerÖkogas über die Energiegemeinschaft beziehen

Neben dem BürgerÖkostrom bieten wir nun auch zusammen mit den Bürgerwerken die Möglichkeit, Ökogas über die Energiegemeinschaft Weissacher Tal zu beziehen. BürgerÖkogas enthält wahlweise 5, 10 oder 100 % Biogas.


Bild Zuckerrübenfabrik Anklam in Mecklenburg-Vorpommern | © www.buergerwerke.de

Unser Biogas wird ausschließlich aus organischen Abfällen gewonnen, die bei der Verarbeitung von Zuckerrüben ohnehin anfallen  |>>> weiterlesen