Arbeiten Sie mit uns an der Zukunft – Projektleiter/in gesucht!

Wir, das ist die Energiegemeinschaft Weissacher Tal e.G., eine Genossenschaft,  die sich die aktive Nutzung von regenerativen Energien und den Klimaschutz zum Ziel gesetzt hat. Wir initiieren und betreiben Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf lokaler und regionaler Ebene.

Für den Aufbau des neuen Geschäftsfeldes, Elektromobilität und Ladeinfrastrukturen suchen wir ab sofort einen/eine

                                               Projektleiter/in

  • Sie wollten sich schon immer aktiv für den Klimaschutz und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen für uns und unsere Kinder einsetzen.
  • Sie möchten auch in Ihrer feien Zeit nicht auf Kontakt zu aufmerksamen Menschen, Engagement, Anerkennung und Erfolgserlebnisse verzichten.
  • Sie wollen etwas bewegen, nicht nur informieren, sondern realisieren. 
  • Sie sind oder waren vielleicht in einem  Ingenieur- oder ähnlichem technischen Beruf tätig.

Dann sollten wir uns unterhalten.  Ihre – zunächst ehrenamtlich, später auch vergütete – Aufgabe wird es sein, mit den Gemeinden, Unternehmen, Organisationen, Energieversorger das Konzept für die Ladeinfrastrukturen im Weissacher Tal zu gestalten und zu realisieren, den Aufbau und den Betrieb zu beauftragen und zu überwachen.

Sind Sie interessiert?

Dann melden Sie sich unverbindlich am besten per E-Mail unter vorstand@energie-wt.de


Besuchen Sie uns am 14. April an der FleckaSchau

Auch dieses Jahr präsentieren wir uns an der FleckaSchau!

In der Welzheimer Straße 25 in Unterweissach können Sie sich über unsere aktuellen Projekte informieren, z. B. das Nahwärmekonzept für das Baugebiet Fuchsklinge in Weissach im Tal.

Außerdem können Sie sich hier über den wett­bewerbs­fähi­gen Weissacher Ökostrom und das Bürger-Ökogasangebot­ informieren und direkt wechseln!


20.03.2019 | Baubeginn für Neubaugebiet mit innovativem Nahwärmekonzept

Mit einem Spatenstich bzw. Baggerbiss erfolgte der offizielle Bauauftakt für das Neubaugebiet „Zur Fuchsklinge“ in Unterweissach.

Bürgermeister Schölzel konnte hierzu einige Bauinteressenten, Gemeinderäte und Vertreter der beteiligten Fachbüros und ausführenden Firmen begrüßen. Bereits 2016 befasste sich der Weissacher Rat mit den ersten Konzeptionen für das oberhalb des Edeka-Marktes und neben dem Rombold-Areal gelegenen Neubaugebiets.

Von Beginn an verfolgte man das Ziel, durch den vorgesehenen Ringschluss, der „Schlaufe“, eine verkehrliche Entlastung für die Jägerhalde erreichen zu können. Dieser gewünschte Effekt wurde im Modell auch durch das Fachbüro „die querplaner“ rechnerisch bestätigt. Von Anfang an setzten Rat und Verwaltung auch darauf, im neuen Gebiet mindestens zwei Vorhaben des „bezahlbaren Wohnraums“ umzusetzen. Hierzu wurden zahlreiche Gespräche mit privaten, genossenschaftlichen und öffentlich-rechtlichen Unternehmungen geführt, in Kürze werden dazu die ersten Konzepte vorgestellt.

Ein weiterer Anspruch war es, im Gebiet ein innovatives Nahwärmekonzept umzusetzen, hierzu arbeitet die Gemeinde eng mit der Energiegemeinschaft Weissacher Tal zusammen. Gemeinsam wird dadurch das bisher größte, zusammenhängende Energieprojekt umgesetzt. Die lokale Genossenschaft versorgt die künftigen Bewohner mit Wärme und Strom.

Insgesamt gibt es im Neubaugebiet 11 Wohnbauplätze für Ein- bis Zweifamilienhäuser, vier Plätze für Mehrfamilienhäuser und vier Plätze für das Thema Wohnen und Arbeiten. Aufgrund der immensen Nachfrage nach Wohnbauplätzen können bei der Platzvergabe nur Interessenten aus den Jahren 2015/16 berücksichtigt werden.

Die Erschließungsarbeiten konnten jetzt sehr zügig durch die beauftragte Firma Klöpfer aus Winnenden angegangen werden, der Abschuss ist für April 2020 vorgesehen. Danach können dann die einzelnen Bauvorhaben angegangen werden.

Quelle: Facebook-Seite der Gemeinde Weissach im Tal


20.03.2019 | Startschuss Baugebiet Fuchsklinge

Ein neues Viertel mit 75 Wohneinheiten: Offizieller Startschuss für das Baugebiet Zur Fuchsklinge in Unterweissach – Erstes Areal mit Nahwärme für alle

Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Zur Fuchsklinge in Unterweissach sind angelaufen. Gestern fand ein symbolischer erster Spatenstich und Baggerbiss statt. Auf der Fläche zwischen Rombold-Areal und Edeka-Markt entstehen etwa 75 Wohneinheiten. Erstmals wird in der Gemeinde dort auch ein durchgängiges Nahwärmekonzept realisiert.

Auf Los geht’s los: Denise Kipf, eine der künftigen Bauherrinnen in der Fuchsklinge, und Baggerführer Jens Achtenberg in Aktion. Foto: A. Becher.
Von Armin Fechter | © 21.03.2019 Backnanger Kreiszeitung | Stadt & Kreis

„Wer will?“ – Bürgermeister Ian Schölzel, eben noch zusammen mit neun Helfern mit dem Spaten in Aktion, schaut sich um. Etliche künftige Bauherren haben sich zu den Gemeinde- und Firmenvertretern, Planern und anderen Offiziellen gesellt, um beim offiziellen Bauauftakt im 2,2 Hektar großen Gebiet Zur Fuchsklinge dabei zu sein. Nun geht es um den symbolischen ersten Baggerbiss. Schölzel muss nicht lange bitten: Denise Kipf, eine der künftigen Bewohnerinnen, schreitet zur Tat, klettert ins Führerhaus und setzt mit Unterstützung von Baggerführer Jens Achtenberg den Arm mit Schaufel in Bewegung.

Rund 75 Wohneinheiten sollen auf dem Gelände entstehen. Es gibt elf Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser und vier für Mehrfamiliengebäude, davon zwei mit einem Anteil an bezahlbarem Wohnraum. Ferner sind vier Flächen für eine gemischte Nutzung mit Gewerbe und Wohnen reserviert. Nicht in den Bebauungsplan eingeschlossen, aber bereits angedacht ist eine Erweiterungsmöglichkeit für den Edeka-Markt.

Das neue Baugebiet hat, wie der Bürgermeister sagte, eine bewegte Geschichte hinter sich. Erste Konzepte aus dem Jahr 2016 wurden im Gemeinderat intensiv diskutiert und noch einmal gründlich überarbeitet, ehe im Jahr darauf die Planungen konkret wurden. Hauptziel sei es gewesen, den Bedarf speziell auch an bezahlbarem Wohnraum zu stillen. Für die nun anvisierten beiden Einheiten soll im Mai ein Konzept im Gemeinderat vorgelegt werden. Nach Stand der Dinge soll der eine Bau von einem privaten Investor errichtet werden, der andere auf genossenschaftlicher Grundlage, wobei es in der Gemeinde Überlegungen gibt, dafür eine eigene kommunale Wohnbaugenossenschaft aus der Taufe zu heben.

Eine Besonderheit des Gebiets stellt das Nahwärmekonzept dar: Alle Bauten werden über ein Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt – ein Novum in der Gemeinde, das die Versorgung der Mehrfamilienhäuser auf dem benachbarten Rombold-Areal noch toppt, und laut Bürgermeister das bis dato größte Energieprojekt in Weissach. Die Anlage wird, wie Reinhard Knüdeler, Vorstand der Energiegemeinschaft Weissacher Tal, sagte, auf dem Gelände in einem Gebäude untergebracht, das nur wenig größer als eine Garage sein soll. Neben Wärme produziert das BHKW auch Strom, der von den Bewohnern bezogen werden kann.

Der Backnanger Planer Jochen Roos erinnerte daran, dass das Gebiet auch zum Ziel hatte, verkehrstechnisch den Ringschluss zum Rombold-Areal zu ermöglichen. Außerdem ist auf einem Teil des Geländes erstmals ein urbanes Gebiet vorgesehen, das eine stärkere Verdichtung und eine freiere Mischung im Bereich Gewerbe/Wohnen ermöglicht.

Ulrich Zwink vom Backnanger Ingenieurbüro Frank steuerte einige Zahlen zum Umfang der Arbeiten bei. So werden im Zuge der Erschließung 12000 Kubikmeter Erde ausgehoben, 700 Meter Kanalrohre sowie 570 Meter Nahwärme- und 310 Meter Wasserleitungen verlegt.

Bei der Erschließung ist die Gemeinde, so Schölzel, preislich gut weggekommen: Die Kosten waren auf knapp 1,6 Millionen Euro veranschlagt, die Firma Klöpfer erhielt den Zuschlag für ein Angebot mit 1,3 Millionen Euro. Die Arbeiten, die bereits begonnen haben, sollen innerhalb von 15 Monaten erledigt sein. Der Abschluss ist für Ende April 2020 anvisiert.

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11.02.2019 | Besichtigung Rombold-Areal

 
Vorzeigeprojekt der Energiegemeinschaft Weissacher Tal

Mitte Februar fand eine Informationsveranstaltung der Energiegemeinschaft Weissacher Tal zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung mit Besichtigung der Energiezentrale im Romboldareal, Unterweissach, statt. Diese Anlage versorgt 87 Wohneinheiten, verteilt auf acht Mehrfamilienhäuser und 7 Einfamilienhäuser mit Strom und Wärme und ist das erste Projekt in dieser Größenordnung, das die Energiegemeinschaft realisiert. Dass dieses Projekt fristgerecht abgeschlossen wird und den gesetzten Kostenrahmen nicht überschreitet, davon konnten sich die Anwesenden vor Ort und bei sich anschließenden Vorträgen überzeugen.

In Energiezentrale der Wohnanlage Jägerhalde bekam man einen Eindruck von der Größenordnung der installierten Geräte und der benötigten Elektronik zur Messung und Berechnung der jeweiligen Energienutzung durch die einzelnen Gebäude. Das Blockheizkraftwerk deckt die Grundversorgung mit Strom und Wärme ganzjährig ab, die Gastherme kann je nach Bedarf zu- oder abgeschaltet werden.

In den folgenden Kurzvorträgen stellte Vorstandsmitglied Knüdeler die Energie-gemeinschaft vor als eine Vereinigung von Bürgern, denen es nicht um Gewinnmaximierung geht, sondern darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzubringen. Es folgten Informationen von Matthias Spinnler zu den technische Einzelheiten für die Realisierung eines solchen Projektes. Unter anderem ging es um den Umweltnutzen solch einer Anlage. Da war einiges Mitdenken gefordert, da dieser sich nur anhand von Vergleichsszenarien festmachen lässt. Denn je nach Vergleich mit Strom und Wärme aus traditionellen Kraftwerken oder mit modernen Gas und Dampf-kraftwerken differieren die Zahlen erheblich.

Anschließend stellten sich die professionellen Partner der Energiegemeinschaft vor: Fa. Moser GmbH für die Installation und den Betrieb und Herr Heißwolf von der Fa. EM Energiemanagement für die Abrechnungen und die dafür erforderliche Elektronik sowie das Knowhow der recht unübersichtlichen Gesetzeslage.

Danach blieb noch viel Zeit für individuelle Fragen, eingeleitet durch eine kurze Fragerunde, die das Spannungsfeld aufzeigte, in dem sich das Engagement für erneuerbare Energien zum Schutz unserer gemeinsamen Umwelt bewegt: Wie berechnet man den Umweltnutzen? Ist es z.B. sinnvoller, viele Parteien durch eine effiziente Nutzung der Energiequelle (Blockheizkraftwerk, bei welchem die bei der Energiegewinnung entstehende Wärme zu Heizzwecken genutzt wird) oder Häuser zu bauen, die gar nicht erst so viel Energie benötigen, dafür aber u.U. energieintensive Baustoffe erfordern. Einig waren sich alle, dass diejenige Energie am umweltverträglichsten ist, die gar nicht erst erzeugt werden muss.

Insgesamt konnten die anwesenden Bauträger und Investoren einen Eindruck davon gewinnen, dass die Energiegemeinschaft Weissacher Tal solch ein Projekt zuverlässig meistern kann und die Kompetenz besitzt, als Partnerin für Energiebeschaffung bei weiteren Bauprojekten mitzuwirken, um dazu beizutragen, dass Energie umweltverträglich gewonnen und umweltschonend genutzt wird.

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11.02.2019 | Einladung ins Rombold-Areal

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